Die schlechte Nachricht bei Real Madrid ist bestätigt. Nach medizinischen Untersuchungen heute Morgen gab der Madrider Verein bekannt, dass sich Eder Militao einen Riss der Oberschenkelbizepssehne im linken Bein zugezogen hat, der den proximalen Teil der Sehne betrifft. Daher wird er voraussichtlich drei bis vier Monate ausfallen.
In der 20. Minute im Santiago Bernabéu verhinderte der brasilianische Verteidiger, dass Pablo Durán im Alleingang gegen Courtois durchbrach. Er selbst brach jedoch sofort zusammen, nachdem er einen stechenden Schmerz in der linken Oberschenkelrückseite verspürt hatte. Militao wurde, kaum in der Lage, sein Bein zu stützen, vom Platz geführt und durch Antonio Rüdiger ersetzt.
Wir erinnern daran, dass Militao bereits zwei sehr schwere Verletzungen erlitten hat, beide Male einen Kreuzbandriss: zuerst im August 2023 im linken Knie und dann im November 2024 im rechten, wobei auch der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen wurde. In dieser Saison hatte er bisher etwas Glück mit Verletzungen, da er in den beiden vorangegangenen Spielzeiten kaum zwanzig Spiele für Real Madrid bestreiten konnte.
Aufgrund der langen Verletzungsdauer lässt sich die genaue Anzahl der Spiele, die Militao für Xabi Alonso verpassen wird, nur schwer vorhersagen. Seine Rückkehr wird Anfang April erwartet. Daher wird er bei einigen wichtigen La-Liga-Spielen gegen Sevilla, Betis Sevilla, Real Sociedad und Atlético Madrid sowie bei den Auswärtsspielen in La Cerámica, Mestalla und El Sadar fehlen. Auch beim spanischen Supercup, der Anfang Januar in Saudi-Arabien stattfindet und bei dem Real Madrid im Halbfinale auf Atlético trifft, wird er nicht dabei sein.
Er wird auch die verbleibenden drei Gruppenspiele der Champions League (gegen Manchester City, Monaco und Benfica) verpassen; ebenso ein mögliches Play-off-Spiel um die Qualifikation, das Achtelfinale und sogar ein mögliches Viertelfinale. Im spanischen Pokal (Copa del Rey) könnte er bis zum Halbfinal-Rückspiel fehlen, falls Real Madrid diese Runde erreicht.






